VON 6.0, NIKE SNOWBOARDING, NIKE SB ZU JUST NIKE
Von Corinne Tâche-Berther
6.0, NIKE SNOWBOARDING, NIKE SKATEBOARDING, NIKE… NIKE EVENTS, NIKE ATHLETEN. NIKE GIBT IN DER KRISENZEIT VOLLGAS UND WETTET NEBEN FUSSBALL-, RUNNING UND BASKETBALL AUF SNOWBOARDEN, SKATEN UND SURFEN. AUS DEN ‚UNTERMARKEN’ SOLL NUR NOCH NIKE WERDEN. WIR TRAFEN DEB FRIEDMAN, GLOBAL ACTION SPORTS BRAND MANAGER VON NIKE ENDE SEPTEMBER AM 3. WOMEN IN BOARDSPORTS-EVENT IN SAAS-FEE.
Seit einem Jahr besetzt Deb Friedman, die 3 Jahre bei Burton Snowboards war, diesen Wahnsinnsposten im aufstrebenden Nike Action Sports Team. Zuvor war sie Nordamerikas Marketingverantwortliche für 6.0. bevor sie den Global Brand Lead Job einnahm. Schon immer war ihr wichtigstes Kriterium, auf die Athleten einzuge- hen. Und sie freut sich auf die neue Herausfor- derung, Nike eine neue Dimension zu verleihen. „Unsere Fahrer fahren für Nike, nicht für 6.0 oder Nike (Skateboarding). Vielleicht haben wir in der Vergangenheit einige Misstritte unternommen, aber auch viel richtig gesehen. Sandy Bodecker, der Nike den Hauch vom Fussball gab, ist eine Legende. Er sagte schon damals, wenn wir was tun, wir es richtig tun sollen. Er schaffte ein neues Team und es ging ab für die Schuhe. Die 6.0 - und Nike Snowboarding Message richtet sich an ein jüngeres Publikum. Wir bedienen haupt- sächlich Coreshops damit. Und nachdem wir uns bei unseren Geschäften und Athleten rumgehört haben, verstanden wir, dass es nun an der Zeit ist, nur noch als Nike aufzutreten. Nur eine kleine Spezialauswahl von Nike SB wird weiterhin in ein paar ausgelesenen Geschäften zu kaufen sein. Wir haben je einen Global Surf-, Skate- und Snowboardbrandmanager, die uns erlauben, mit dem Core sehr verbunden zu sein. Es ist wahnsinnig, wie wir die Nike Strategien mit den jeweiligen Ländern umsetzen können. Das Aufgleisen geschieht global, umgesetzt wird es lokal… und here we are…“
Ihr gebt Vollgas. Berührt mit eurer Just Do it Message sehr viele Menschen. Doch wie werdet Ihr von der Skate-, Surf- und Snow- boardindustrie aufgenommen?
Ich denke, dass Wettbewerb allen gut tut. Uns geht’s darum, die Athleten besser zu machen. Bessere Schuhe zu konzipieren, die länger dauern und die ihre Körper schützen. Wir stecken alles in die Entwicklung. Wusstest du, dass der Aufprall von einem Skater grösser ist als der eines Basket- ballspielers? Darum arbeiten wir mit unseren Ath- leten daran, den richtigen Schuh für sie zu finden, der leicht und flexibel ist und stylisch zugleich. Eric Kostens Schuh aus Lunar Technologie wurde aus nur einem Stück gefertigt. Nike unterstützt auch die Skateindustrie seit 10 Jahren, indem wir Events wie den Skate Tampa Pro organisieren, oder auch auf einer viel breiteren Ebene, die US Open of Surfing mit Musik, Sport, Kunst, Digital Entertainment und Video- Contests… Mehr als 1 Million Kids durfte der Event verbuchen. Der Strand war schwarz von Menschen. Und was für ein unbeschreibliches Gefühl, Kelly Slater und auch Kolohe Andino, einen grossen Hoffnungsträ- ger des Surfens, vor so vielen Menschen surfen zu sehen!
Just do it! Was für eine Kampagne!
Das Schöne ist, dass wir mit diesem Slogan keine Limiten haben. Die Just Do it Kampagne mit allen Athleten und Sportarten war sehr gelungen. Jetzt ist unsere Ausrichtung wieder vertikaler. Wir geben den Menschen einen Look, ein Gefühl und wir möchten die Sportarten wahrheitsgetreu widerspiegeln. Wir möchten Menschen an ihr Potential führen, grossartige Geschichten erzäh- len und allen Menschen sagen, dass jeder, der einen Körper hat, ein Athlet ist. Michael Jordan transzendierte Ende der 90er Jahre das Basket- ball… Genau das versuchen wir jetzt auch mit anderen Athleten in anderen Sportarten zu tun.
Und wie ist es für dich als Frau in diesem Business?
Frauen bringen ein spezielles Gefühl in den Sport. Sie bringen Schönheit und Style und neue Ideen ins Business und in den Sport. Sie lassen sich durch ihre Leidenschaften steuern. Jeder Moment ist Gold wert, wenn man das macht, was man liebt. Ich hoffe, dass der Job hier bei Nike mein Letzter ist, dass ich hier arbeiten darf, bis sie mich heraustragen…








